14. Oktober 2021

Online-Themenabend am 27.10.2021 um 18 Uhr

"Vor der großen Transformation? Was kommt in der nächsten Legislaturperiode nachhaltigkeitspolitisch auf uns zu?"

Im  September 2015 wurde die UN-Resolution "Transformation unserer Welt: die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung" von der Vollversammlung der Vereinten Nationen einstimmig verabschiedet. Ziel dieser Agenda 2030 ist es, global das friedliche gesellschaftliche Zusammenleben mit seinen sozialen, ökonomischen und ökologischen Grundlagen auf Dauer zu sichern.
Im Vortrag von Dr. Thomas Weber, dem Ressortkoordinator Nachhaltigkeit, aus dem Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV), werden u.a. folgende Fragen behandelt:

  • Inwiefern markiert  diese  Agenda 2030  einen Paradigmenwechsel der globalen, europäischen und nationalen Nachhaltigkeitspolitik?

  • Wie hat sich die Nachhaltigkeitspolitik der Bundesregierung in der letzten Legislaturperiode darauf eingestellt hat?

  • Was verlangt die Agenda 2030 von der Politik in der kommenden Legislaturperiode?"

 

Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme und eine muntere Diskussion.

Die Veranstaltung findet Online über folgenden Link statt:

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01.Oktober 2021

Ankündigung: 3. Stark überarbeitete Ausgabe "Nachhaltige Ökonomie" erscheint im Oktober

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Dieses oft in der Lehre eingesetzte Fachbuch bietet eine systematische und allgemeinverständliche Einführung in die Nachhaltige Ökonomie, die sich als Theorie des nachhaltigen Wirtschaftens unter Berücksichtigung der interdisziplinären Grundlagen versteht. Die Kapitel wurden vollständig überarbeitet und die neuesten Entwicklungen eingearbeitet. Hierbei wurde das Buch noch stärker auf die Grundlagen des nachhaltigen Wirtschaftens fokussiert.

Bestellen, sobald verfügbar unter: 

https://www.metropolis-verlag.de/Nachhaltige-Oekonomie/1452/book.do

09. September 2021

Online-Themenabend

"Deutscher Wald - Quo Vadis"

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Beim spannenden Themenabend Wald wurde viel diskutiert. Die Leitfrage des Vortrages war hier wie wir den Wald nachhaltig nutzen können ohne in zu übernutzen. 

Die Folien zum Themenabend finden Sie hier.

17. August 2021

Veranstaltungen im Herbst 2021

Unsere Veranstaltungen finden weiter online statt. Für den Herbst haben wir bisher zwei Themenabende mit unterschiedlichen Partnern geplant.

Donnerstag, 09. September 2021, 18:00 - 19:30 Uhr

Deutscher Wald - Quo Vadis?
Bernhard Wern (IZES)


Mittwoch, 27. Oktober.2021, 18:00 - 19:30 Uhr

Vor der großen Transformation? Was kommt in der nächsten Legislaturperiode nachhaltigkeitspolitisch auf uns zu?
Thomas Weber (Ressortkoordinator Nachhaltigkeit, BMJV)


Alle Veranstaltungen Online über folgenden Link: Achtung korrigierter Link:

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05. Juli 2021

Digitaler Themenabend am 12.07.2021, 18 Uhr

"Klimaschutz als Grundrecht: Was sagt uns die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts?"

Das Bundesverfassungsgericht hat das deutsche Klimaschutzgesetz, das kürzlich noch als Durchbruch für die Klimaschutzpolitik gefeiert wurde, als teilweise verfassungswidrig erklärt, weil es nicht weit genug geht und dadurch die Freiheitsentfaltung in der Zukunft gefährdet. Was sagt die Entscheidung genau und was folgt aus ihr für die Politik?
 
Zwei Experten des Verfassungs- und Klimaschutzrechts erläutern und diskutieren mit Ihnen: Prof. Dr. Stefan Klinski von der HWR und als „special guest“ Prof. Dr. Dr. Felix Ekardt, der einige der erfolgreichen Verfassungsbeschwerden vor dem Bundesverfassungsgericht vertreten hat.

 

Die Veranstaltung findet am 12.07.2021 um 18 Uhr digital statt (Achtung neuer Veranstaltungslink):

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Wir freuen uns auf einen regen Austausch.

30. Juni 2021

Videobeitrag

"Elektroauto, Diesel oder Wasserstoff"

Die einen behaupten, das Elektroauto mit Batterie sei noch schlechter als der Diesel, die anderen halten das Wasserstoffauto für die beste Lösung. Dieses Video zeigt anhand von Fakten, welches Auto im Kampf gegen die Klimakrise wirklich erfolgreich sein kann und mit welchem wir in eine Sackgasse fahren. Es analysiert auch andere Umweltprobleme des Elektroautos. 

29. April 2021

Online Themenabend

"Nachhaltigkeit vs. Wirtschaftlichkeit von Abwärme"

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Gemeinsam mit dem KoWa Team haben wir von der GfN einen Themenabend über die Nutzung von Abwärme veranstaltet. Die zentrale Frage des Abends war dabei welche Chancen die Nutzung von Abwärme für die Nachhaltige Entwicklung bringen kann. Gleichzeitig ging es auch darum, zu betrachten ob die Nutzung auch wirtschaftlich sein kann. Dazu wurden im Vortrag von Katharina Gapp-Schmeling einige Beispiele genannt. 

Die Folien zum Vortrag finden Sie hier.

01. März 2021

Online Themenabende

Veranstaltungsreihe Frühjahr 2021

Dienstag, 9. März 2021, 14.00–15.30 Uhr

Human rights in the supply chain and the legal initiative in Germany

Teresa Hoffmann & Maren Leifker (Brot für die Welt) und Jesse van Steele (Vattenfall)

Donnerstag, 29. April 2021, 17:00 – 18.30 Uhr

Nachhaltigkeit vs. Wirtschaftlichkeit von Abwärme als Kuppelprodukt

Dr. Katharina Gapp-Schmeling

 

Dienstag, 3. Juni 2021, 16:00–17.30 Uhr

Ökologische, soziale und rechtliche Aspekte einer Citymaut

Prof. Dr. Uta Stäsche & Prof. Dr. Silke Bustamante (HWR)


Mittwoch, 9. Juni 2021, 18:00 – 19.30 Uhr

Gelebte Nachhaltigkeitskultur durch integrales Nachhaltigkeitsmanagement Prof. Anja Grothe (HWR)

 

Alle Veranstaltungen Online über folgenden Link:

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Meeting-ID: 839 0849 5997
Kenncode: hxcm11

15. Februar 2021

Jahrbuch Nachhaltige Ökonomie 2020|2021 erschienen

Im Brennpunkt: Nachhaltiges Wirtschaften und Innovationen

Die Corona-Krise hat gezeigt, wie schnell die größte Herausforderung der Menschheit – die Klimaerwärmung – von aktuellen Krisen über­lagert werden kann. Dabei müssen jetzt beide Probleme zusammen gedacht werden. Anders als in den 1930er Jahren haben die Politiker der Weltgemeinschaft in dieser Krise verstanden, dass wirtschaftliche Einbrüche und gesundheitliche Gefahren nicht den Märkten überlassen bleiben dürfen, sondern massive politische Maßnahmen erfordern. Bislang wurde aber nur zum Teil die Chance wahrgenommen, die staatlichen Gelder mit Innovationen und Investitionen in den Klimaschutz und den Transformationsprozess zum nach­haltigen Wirtschaften zu koppeln.

Der Brennpunktbeitrag von Holger Rogall und Tobias Popovic über die jetzt notwendigen Inno­vationen eröffnet die Diskussion der Jahrbuchbei­träge. Anschließend gliedert sich das Jahrbuch in drei Themenblöcke. Den Abschluss bildet die Skiz­zierung der zentralen Trends der globalen Heraus­forderungen des 21. Jahrhunderts.

Bestellmöglichkeit im Internet unter https://www.metropolis-verlag.de oder schriftlich beim Verlag:
 

Metropolis-Verlag
Am Graben 2 B
35096 Weimar bei Marburg
Telefon: +49-6421-67377
E-Mail: info@metropolis-verlag.de

11. Januar 2021

Bericht zum GfN und INa Online Themenabend am 11.01.2021

Kommunale Wärmewende (KoWa) - Was sind die Herausforderungen auf dem Weg zu einem klimaneutralen Gebäudebestand?

Im Forschungsprojekt KoWa – Wärmewende in der kommunalen Energieversorgung – arbeitet ein Forschungskonsortium aus sechs verschiedenen Forschungspartnern an unterschiedlichen Aspekten der Wärmewende. Dabei werden vier verschiedene Cluster, mit unterschiedlichen Schwerpunkten, hinsichtlich der technischen und sozioökonomischen Gegebenheiten, untersucht.

 

Im Rahmen des Themenabend wurden die ersten Ergebnisse des Forschungsprojektes vorgestellt, dabei lag der Schwerpunkt auf den regulatorischen Hemmnissen der Wärmewende.

 

Weitere Informationen zum Forschungsprojekt finden Sie auf der folgenden Webseite: www.kowa-projekt.de

25. Juni 2020

Bericht zum GfN und INa Online Themenabend am 25.06.2020

Siedlergemeinschaften als Akteure der Nachhaltigkeit

Am Themenabend haben die Studierenden des Kurses „Sustainable Development Goals“ von Prof. Sandra Rochnowski teilgenommen. Hinzu kamen Mitglieder der Gesellschaft für Nachhaltigkeit e.V. und verschiedener Siedlergemeinschaften.  Louisa Lippold, Mitarbeiterin der Geschäftsstelle des Landesverbandes und Absolventin der HWR, übernahm die Vorstellung des Verbandes und seiner Tätigkeit. Anschließend erläuterte Katharina Gapp-Schmeling das Spannungsfeld Energie – Klima – Wohnen in den Siedlergemeinschaften.

Senkung des Energieverbrauchs

Deutschland hat das Ziel, seine Treibhausgasemissionen um 55 % bis 2030 im Vergleich zum Jahr 1990 zu senken. Einen wesentlichen Beitrag soll die Senkung des Energieverbrauches leisten. Denn umso weniger Energie wir verbrauchen, umso leichter kann der verbleibende Energiebedarf mit erneuerbaren Energien gedeckt werden. Fast 85 % ihres Endenergieverbrauches setzen die deutschen Haushalte derzeit für Raumwärme und Warmwasser ein. Hier bietet sich also ein großer Hebel, um den Energieverbrauch insgesamt zu senken.

Das Thema Energieverbrauch wird eine große Herausforderung für viele Siedler*innen und Siedler. Hier müssen alle aktiv werden. Gleichzeitig ist es wichtig, dass die individuellen finanziellen Möglichkeiten berücksichtigt werden und staatliche Förderungen für die energetische Sanierung in ausreichendem Maße bereitgestellt werden, wie es der Bundesverband in seiner Pressemitteilung am 17.06.2020 gefordert hat. Dabei braucht es auch Unterstützung für Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel. Dies sind z.B. Hitzeschutz, Schutz vor Extremwetterereignissen und Anpassungen an die Gartengestaltung.

Siedler*innen leisten wichtigen Beitrag zu den Nachhaltigkeitszielen 

Louisa Lippold und Katharina Gapp-Schmeling zeigten im weiteren Verlauf des Abends, dass die Siedler*innen einen wichtigen Beitrag zu den Nachhaltigkeitszielen leisten. Dies betrifft den Beitrag zum Regenwassermanagement ebenso wie die wichtigen Beiträge zum Artenschutz.

11. Juni 2020

Bericht zum GfN und INa Online Themenabend am 11.06.2020

Nachhaltiger Tourismus

Tourismus ist aufgrund seines ökologischen Fußabdrucks nicht unbedingt nachhaltig. Bei diesem Themenabend wurden Handlungsfelder von Prof. Dr. Sandra Rochnowski aufgezeigt, wie Reisen nachhaltig gestaltet werden kann, so dass ein positiver Einfluss auf Umwelt, lokale Bevölkerung und darüber hinaus eine lokale, ökonomische Wertschöpfung entsteht. Anhand von zahlreichen Best Practices verschiedener Leistungsträger wurde dies veranschaulicht. 

Was ist nachhaltiger Tourismus? 

Nach Definition muss nachhaltiger Tourismus soziale, kulturelle, ökologische und wirtschaftliche Verträglichkeitskriterien erfüllen. Er ist langfristig, d.h. in Bezug auf heutige wie auf zukünftige Generationen, ethisch und sozial gerecht und kulturell angepasst, ökologisch tragfähig sowie wirtschaftlich sinnvoll und ergiebig. Da Tourismus für etwa 8% der global freigesetzten CO2-Emissionen verantwortlich ist, ist ein nachhaltiges Handeln also ausgesprochen wichtig. Ein besonders entscheidender Aspekt bei Tourismus ist vor allem die An- und Abreise. Die CO2-Bilanz seines Urlaubs kann sich durch Entscheidungen in diesem Bereich maßgeblich verändern. So ist beispielsweise die Anreise per Bahn oder Auto (wenn es voll besetzt ist) deutlich emissionsärmer als durch ein Flugzeug oder Kreuzfahrtschiff. 

Kreuzfahrten sind kein nachhaltiger Urlaub.

Auch die Art des Urlaubs entscheidet grundsätzlich darüber, wie nachhaltig dieser ist. So hat sich während des Vortrages von Prof. Dr. Rochnowski und der anschließenden Diskussion herausgestellt, dass beispielsweise eine Kreuzfahrt aufgrund der vielen Emissionen nicht als nachhaltiger Tourismus aufgefasst werden kann. Auch das Thema der Suffizienz war ein wichtiger Aspekt der in der Diskussion genannt wurde. Muss es wirklich jedes Jahr der Strandurlaub sein? Reicht es vielleicht auch alle zwei oder drei Jahre vielleicht regional zu verreisen? Wichtig war im Anschluss außerdem noch die Erkenntnis, dass ein nachhaltiges Hotel in einem weit entfernten Ferienort noch keinen nachhaltigen Tourismus ausmacht. Denn dazu zählen eben auch die Faktoren der An- und Abreise, des eigenen Konsums vor Ort und der sozialen und kulturellen Bedingungen. 

28. Mai 2020

Bericht zum GfN und INa Online Themenabend am 28.05.2020

Meeresschutz - Problematik von Geisternetzen im Meer

Jährlich gelangen nach Schätzungen etwa 10 Millionen Kunststoffmüll in die Meere. Etwa ein Viertel davon sind alte Fischereigeräte, wo auch die sogenannten Geisternetze drunter fallen. Geisternetze sind herrenlose, verloren gegangene oder weggeworfene Fischereigeräte

Eine der sichtbarsten und häufigsten Auswirkungen der Verschmutzung der Meere durch Geisternetze ist das Verheddern bzw. Verfangen von Meerestieren in Netzen oder Netzleinen. In Geisternetzen verfangene Lebewesen verlieren ihre Fähigkeit sich zu bewegen und damit auch die Möglichkeit auf Nahrungssuche zu gehen, sich vor Fressfeinden zu schützen oder an der Wasseroberfläche Luft zu holen (wie z.B. Meeressäuger oder -vögel es tun müssen). Sterben die Tiere an den Folgen des Verfangens durch beispielsweise Verhungern, kann dies größere Tiere anlocken, die sich dann ebenfalls in dem Geisternetz verfangen und darin verenden. 

Eine sehr problematische Eigenschaft von Kunststoffen ist außerdem, dass sie sich sehr langsam zersetzen. Ein Fischernetz kann bis zu 600 Jahre benötigen bis es sich zersetzt hat. Es verschwindet dann jedoch nicht, sondern wird durch Wetter und Gezeiten in kleinste Partikel aufgelöst und als Mikroplastik freigesetzt. Damit stellen Geisternetze nicht nur für Lebewesen, sondern auch für die Umwelt allgemein eine große Belastung dar.

 

Wie diese Problematik behoben werden könnte wurde von Giulia Timmich am Themenabend vorgestellt, die dieses Thema in ihrer Abschlussarbeit behandelte. Genau wie beim Klimawandel bedarf es bei diesem Thema vor allem mehr Aufmerksamkeit und politische Umsetzung. Wird dies versäumt kann die Welt nicht für künftige Generationen erhalten bleiben.

24. Januar 2020

Bericht zur Berlin International Week

»Sustainability and Responsibility in the 21st Century«

Die HWR Berlin veranstaltete vom 01. bis 10. November 2019 die Berlin International Week. Unter dem Titel »Sustainability and Responsibility in the 21st Century« konzipierte der Fachbereich Duales Studium unter der Leitung von Prof.in Dr.in Silke Bustamante eine interaktive Projektwoche, im Rahmen derer sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer den drängenden Fragen unserer Zukunft widmeten: Welchen Beitrag kann der Einzelne zur nachhaltigen Entwicklung leisten? Wie kann der Beitrag von Unternehmen, der Politik und Gemeinden zu einer solchen Entwicklung aussehen? Müssen die Prämissen unseres Wirtschaftssystems überdacht, sogar überworfen werden, um die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen zu erreichen? 

 

Zahlreiche internationale Expertinnen und Experten aus der Wissenschaft und der Wirtschaft erörterten gemeinsam mit interessierten Studierenden und Alumni der Hochschule diese und weitere Fragen, die sich aus dem aktuellen Nachhaltigkeitsdiskurs ergeben. Neben Vorträgen und Seminaren fanden auch Unternehmensbesuche, Screenings und Workshops statt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren immer wieder aufgefordert, in Diskussionen und Projektarbeiten ihr neu erworbenes Wissen und ihre Perspektiven einzubringen. 

Den Flyer zur Berlin International Week können Sie hier ansehen. 

Die GfN veranstaltete am 4. November das 19. Nachhaltigkeitsforum zum Thema »Demokratie und Nachhaltigkeit«, zu welchem die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Berlin International Week ebenfalls herzlich eingeladen waren. Das Forum erweckte die theoretischen Überlegungen zur Verantwortung der Politik für eine nachhaltige Entwicklung dann zum Leben: Der Bundesvorsitzender der Grünen, Robert Habeck, war zu Gast und debattierte mit rund 230 Teilnehmerinnen und Teilnehmern die teils übereinstimmenden und teils widerstreitenden Zielrichtungen der Themen Demokratie und Nachhaltigkeit. 

Details zum 19. Nachhaltigkeitsforum zum Thema »Demokratie und Nachhaltigkeit« können Sie hier nachlesen

02. Dezember 2019

Bericht zum GfN und INa Themenabend am 02.Dezember 2019 

Nachhaltigkeit in der Wertschöpfungskette

Am 02.12.2019 fand ein Themenabend zu Nachhaltigkeit in der Wertschöpfungskette statt. Dazu waren die Referentinnen Kathrin Ankele und Judith Winterstein von SUSTAINUM Consulting eingeladen, die zum Thema Nachhaltigkeit im Lieferkettenmanagement im Lebensmittelhandel einen Impulsvortrag hielten.

Ganzjährig reichhaltig gefüllte Lebensmittelregale gibt es nicht zum Nulltarif, sondern weil wir negative ökologische und soziale Auswirkungen ausblenden oder bewusst hinnehmen. Handelsunternehmen können einen wichtigen Beitrag zur Änderung dieser Situation leisten und gleichzeitig ihre Beschaffung für die Zukunft sichern. Hierzu müssen sie ihre spezifische Marktmacht dafür einsetzen, dass der Anbau von Agrarprodukten nachhaltiger wird und dass hinderliche Beschaffungs- und Marktstrukturen überwunden werden.

Obwohl sich im Handel und bei den KonsumentInnen schon einiges getan hat, reicht das für eine konsequent nachhaltige Lebensmittelerzeugung noch nicht aus. Was der Handel im Rahmen eines nachhaltigen Lieferkettenmanagements konkret tun kann, diese Frage wurde im Rahmen des Themenabends nachgegangen.

14. Oktober 2019

Bericht zum GfN und INa Themenabend am 14.Oktober 2019 innerhalb der Global Climate Change Week

Energiewende und Kohleausstieg

Am 14.10.2019 fand innerhalb der Global Climate Change Week der Themenabend zum Kohleausstieg statt.

 

Zum Themenabend Energiewende und Kohleausstieg waren Sybille Tetsch aus Proschim und Frederik Moch vom Deutschen Gewerkschaftsbund eingeladen, die ihren jeweiligen Standpunkt zur Energiewende und dem geplanten Kohleausstieg 2038 präsentierten.

 

Während Herr Moch den Standpunkt vertrat, dass der Kohleausstieg 2038 gerechtfertigt wäre, war Frau Tetsch gegenteiliger Meinung. Durch ihren Wohnort in der Lausitz ist nämlich sie direkt vom Kohletagebau betroffen. Im Anschluss an die beiden Impulsvorträge wurde noch in kleiner Runde über den Kohleausstieg diskutiert.

03. September 2019

Ankündigung - Fünfter GfN und INa - Themenabend am 02. Dezember 2019

Nachhaltigkeit in der Wertschöpfungskette

Ganzjährig reichhaltig gefüllte Lebensmittelregale gibt es nicht zum Nulltarif, sondern weil wir negative ökologische und soziale Auswirkungen ausblenden oder bewusst hinnehmen. Handelsunternehmen können einen wichtigen Beitrag zur Änderung dieser Situation leisten und gleichzeitig ihre Beschaffung für die Zukunft sichern. Hierzu müssen sie ihre spezifische Marktmacht dafür einsetzen, dass der Anbau von Agrarprodukten nachhaltiger wird und hinderliche Beschaffungs- und Marktstrukturen überwunden werden.

Obwohl sich im Handel und bei den Konsument*innen schon einiges getan hat, reicht das für eine konsequent nachhaltige Lebensmittelerzeugung noch nicht aus. Was der Handel im Rahmen eines nachhaltigen Lieferkettenmanagements konkret tun kann, dieser Frage wollen wir im Rahmen des Themenabends nachgehen.

Katrin Ankele und Judith Winterstein von Sustainum Consulting werden an unserem Themenabend einen Vortrag halten und damit wertvolle Einblicke in nachhaltige Wertschöpfungsnetzwerke im Lebensmittelhandel offerieren.

02. Dezember 2019 von 18 bis 20 Uhr

Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin

Campus Schöneberg

Badensche Straße 52
10825 Berlin

12. September 2019

Bericht zum GfN und INa Themenabend am 12. September 2019

Sustainable Finance

Am 12. September fand der Themenabend zu Sustainable Finance statt. Dieser noch relativ neue Bereich des Finance-Bereichs wurde von Ben Urbanke, Mitarbeiter der nachhaltigen Altersvorsorge FIBUR vorgestellt.

Besonders spannend war bei diesem Themenabend für die Teilnehmenden, dass eingezahltes Geld in Versicherungen oder Banken für alle möglichen Güter und Dienstleistungen durch die Finanzunternehmen benutzt werden kann. Das bedeutet, dass mit der Einzahlung in eine Altersversicherung sowohl Investitionen in die Rüstungsindustrie als auch in den Primärenergiesektor unterstützt werden könnten. 

Bei Altersvorsorgen wie FIBUR soll genau so etwas nicht passieren. So werden die eingezahlten Gelder nur für nachhaltige Investitionen genutzt. So kann jeder Einzelne mit seinem Geld einen Einfluss auf eine nachhaltige Entwicklung haben. 

Sollte Sie das Thema Sustainable Finance interessieren, finden Sie hier weitere Informationen zu FIBUR.

03. September 2019

Ankündigung - Vierter GfN und INa - Themenabend am 12. September 2019

Sustainable Finance

Das Thema Sustainable Finance bekommt in letzter Zeit immer mehr Bedeutung. Mit Veröffentlichung des Aktionsplans der EU »Financing Sustainable Growth« der Europäischen Kommission ist das Thema noch weiter in den Vordergrund gerückt worden.

 

Ben Urbanke vom nachhaltigen Versicherungsunternehmen FIBUR wird an unserem Themenabend einen Vortrag halten und damit einen Einblick in die nachhaltige Finanzwirtschaft geben.

12. September 2019 von 17 bis 19 Uhr

Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin

Campus Lichtenberg

Alt-Friedrichsfelde 60
10315 Berlin

Haus 5

Raum 5.0014

19. August 2019

CO2-Zuschlag zur Energiesteuer rechtlich unbedenklich 

Rechtguthaben von Friedhelm Keimeyer und Prof. Dr. Klinski

​Die Einführung eines CO2-Zuschlags zur Energiesteuer ist verfassungsrechtlich unbedenklich. Dem Bund ist es gestattet, die im Grundgesetz vorgesehenen Steuertypen zu nutzen, um umweltpolitische Ziele wie den Klimaschutz zu verfolgen. So kann der Gesetzgeber auch mit einem CO2-Zuschlag zur Energiesteuer verfahren. Dies zeigt ein aktuelles Rechtsgutachten von Öko-Institut und Prof. Dr. jur. Stefan Klinski.

Juristisch entscheidend: CO2-Emissionen sind nicht Steuergegenstand, sondern Bemessungsgröße

So habe das Bundesverfassungsgericht in seinen Entscheidungen zum Finanzverfassungsrecht dreierlei deutlich gemacht: Erstens darf der Bund keine neuen Typen von Steuern „erfinden“, die im Grundgesetz nicht bereits vorgesehen sind. Zweitens darf er innerhalb der dort festgelegten Typologie neue Steuern schaffen oder bestehende umgestalten. Und drittens darf er mit den danach gestatteten Steuern umweltpolitisch lenken.

„Deshalb ist es dem Bund zwar verwehrt, die CO2-Emissionen selbst zum Gegenstand einer Steuer zu machen“, betont Prof. Dr. Klinski, „er darf aber bei der Energiesteuer so vorgehen, wie er es selbst bei der Kfz-Steuer schon vorgemacht hat: die CO2-Emissionen als Bemessungsgröße nutzen. Hierdurch lässt sich rechtssicher ein CO2-Preis einführen.“

Die Energiesteuer, mit der Kraftstoffe und Heizstoffe wie Öl oder Gas besteuert werden, gehört ihrem Typus nach zu den im Grundgesetz vorgesehenen Verbrauchsteuern. Auf den Basissatz der Energiesteuer kann folglich ein Zuschlag erhoben werden, der nach den CO2-Emissionen der jeweiligen Stoffe bemessen wird.

Juristische Missverständnisse in der politischen Debatte ausräumen

Das auf eigene Initiative verfasste Gutachten soll zur Versachlichung der Debatte um eine CO2-Bepreisung beitragen. Es räumt mit vereinzelt in der öffentlichen Debatte geäußerten rechtlichen Zweifeln auf. Diese beruhen darauf, dass oft nicht klar zwischen Steuergegenstand und Bemessungsmaßstab unterschieden wird. Vielmehr wird aus der Bezeichnung „CO2-Zuschlag“ vorschnell darauf geschlossen, es sei gemeint, die CO2-Emissionen direkt zum Steuergegenstand zu machen.

Zur konzeptionellen und rechtlichen Bewertung des Zuschlags sagt Friedhelm Keimeyer, Jurist beim Öko-Institut und Mitautor des Gutachtens: „Ein CO2-Zuschlag ist zwar kein Allheilmittel und es bedarf noch vieler weiterer Klimaschutzinstrumente. Er setzt aber einen finanziellen Anreiz zur Minderung der CO2-Emissionen im Verkehrs- und Gebäudebereich und trägt damit dazu bei, die Klimaschutzziele zu erreichen.“

„Der CO2-Zuschlag kann auf sehr einfache Weise eingeführt und unbürokratisch umgesetzt werden“, betonen beide Autoren. „Von diesem entscheidenden Vorteil gegenüber anderen Vorschlägen sollte sich die Politik nicht durch juristische Vorbehalte ablenken lassen, die sich bei näherem Hinsehen als nicht tragfähig erweisen.“


Rechtliches Gutachten „Zur verfassungsrechtlichen Zulässigkeit eines CO2-Zuschlags zur Energiesteuer“ von Öko-Institut und Prof. Dr. jur. Stefan Klinski

Ansprechpartner

Friedhelm Keimeyer
Stellv. Leiter des Institutsbereichs
Umweltrecht & Governance
Öko-Institut e.V., Büro Berlin
Telefon: +49 30 405085-308
E-Mail: f.keimeyer@oeko.de

Prof. Dr. Stefan Klinski
Professor für Wirtschaftsrecht, insbesondere Umweltrecht an der
Hochschule für Wirtschaftsrecht Berlin (HWR Berlin)
Telefon: +49 30 69531883
E-Mail: stefan.klinski@hwr-berlin.de

10. Mai 2019

Ankündigung - Zweiter GfN und INa - Themenabend am 16. Mai 2019 

Filmvorführung "The Price of Free" 

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​"The Price of Free" ist eine preisgekrönte Dokumentation über den Kampf des Aktivisten Kailash Satyarthi, der seit Jahrzehnten Kinder aus Sklaverei und Kinderarbeit befreit. Noch heute sind weltweit mehr als 150 Millionen Kinder Opfer von Sklaverei und Missbrauch. Im Jahr 2014 wurde Satyarthi für seinen Einsatz mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.

Der von Participant Media produzierte Film gewann 2018 den Preis der großen Jury beim Sundance Film Festival in Salt Lake City, USA. Der Trailer zeigt, wie viel Einsatz heute noch nötig ist, um jedem Kind die Freiheit zu geben, ein Kind zu sein.

Wir möchten diesen Film gemeinsam mit Ihnen schauen am:

16. Mai 2019 um 18 Uhr

Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin

Badensche Straße 52

10825 Berlin

Haus C (Anbau im Hof)

Raum C.91 

 

Weitere Informationen zu Veranstaltungen des INa finden Sie hier

02. April 2019

Plädoyer für eine sozial-ökologische Transformation unserer Welt

GfN-Themenabend mit Dr. Thomas Weber zum deutschen Diskurs über die Sustainable Development Goals (SDGs 

Am 01. April 2019 durften wir Herrn Dr. Thomas Weber, Leiter des Referates Nachhaltigkeit, Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz, zum GfN-Themenabend begrüßen, der die Auseinandersetzung mit den Sustainable Development Goals (SDGs) umschloss.

 

Die 17 Ziele für Nachhaltige Entwicklung wurden im Jahr 2015 von den Vereinten Nationen (UN) verabschiedet, mit der Intention politische Zielsetzungen zu formulieren und ein globales Orientierungsgerüst für menschlichen Fortschritt innerhalb planetarischer Grenzen zu schaffen. Thomas Weber skizzierte zunächst die weltweiten Trends des Klimawandels sowie des Bevölkerungswachstums und deren inhärenten Implikationen für die Zukunftsfähigkeit des Menschen. Die von Herrn Weber aufgebaute Argumentation führte zur Konklusion, dass ein sozial-ökologisch orientierter gesellschaftlicher Umwälzungsprozess geboten ist, will der Mensch als Spezies seine Zukunftsfähigkeit nicht gefährden. Nach der vertieften Vorstellung einzelner SDGs – von der Bekämpfung von Armut, über den Schutz der Biosphäre bis hin zur langfristigen Sicherstellung von globalem Frieden, sozialer Gerechtigkeit sowie bezahlbarer und erneuerbarer Energien – wurde der Raum für Dialog und kritischer Reflexion geöffnet.

 

Bei allen teilnehmenden Personen ist durch die Diskussion die Erkenntnis erwachsen, dass ein neuartiger, redefinierter Wohlstandsbegriff, der über die Quantifizierung des materiellen Reichtums hinausgeht, für einen gesellschaftlichen Pfadwechsel in Richtung Nachhaltigkeit von herausragender Bedeutung erscheint. Es bedarf einer kritischen Auseinandersetzung mit den ganzheitlich formulierten SDGs, besonders vor der Hintergrundfolie der Süd-Nord-Dichotomie (Stichwort: „Entwicklung“ ist tendenziell ein westliches/ nord-hemisphärisches Konstrukt), dennoch weisen sie großes Potential auf, als normativer Bezugsrahmen neue politische Partnerschaften zu formen sowie bereits etablierte multilaterale Bündnisse zu stärken.

Wir als GfN danken Herrn Weber für seine Expertise, Erzählungen, sowie die wertvollen Impulse am besagten Abend und freuen uns ihn hoffentlich bald wieder begrüßen zu dürfen.

 

29. November 2018

Kohleausstieg weitgehend ohne Entschädigung möglich

Rechtswissenschaftliche Stellungnahme zur Zulässigkeit eines Kohleausstiegs von Prof. Klinski 

Prof. Dr. jur. Stefan Klinski, Mitglied und mehrere Jahre im Vorstand der GfN, hat sich aus eigener Initiative zur aktuellen Debatte um einen Ausstieg aus der Kohlenutzung mit einem "Rechtswissenschaftlichen Vermerk" zu Wort gemeldet. Er hat das Papier der sog. Kohlekommission („Kommission für Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“) zur Verfügung gestellt, damit es in den dortigen Diskussionen berücksichtigt werden kann.

 

Prof. Klinski befasst sich aus rechtlicher Sicht seit 2012 mit dem Thema und hat 2015 das erste umfassende Rechtsgutachten zu den rechtlichen Spielräumen für einen geordneten Fahrplan zur Stilllegung von Kohlekraftwerken verfasst (im Auftrag des Instituts für Zukunftsenergiesysteme - IZES - für das Land Rheinland-Pfalz), seither außerdem an einem weiteren Gutachten für das Umweltbundesamt mitgewirkt und mehrere wissenschaftliche Aufsätze zur Thematik publiziert.

 

In der aktuellen Ausarbeitung wertet er sämtliche bisher vorliegenden Gutachten und Stellungnahmen zu den verschiedenen Rechtsfragen eines Kohleausstiegs auf Grundlage der Rechtsprechung zusammenfassend aus und versucht, die wesentlichen Erkenntnisse möglichst allgemeinverständlich wiederzugeben, um den politischen Akteuren eine tragfähige Beurteilungsgrundlage zu geben.

 

Prof. Klinski fasst die Quintessenz seiner Ausarbeitung zusammen:

„Die Auswertung der Rechtslage zeigt, dass ein gesetzlich geordneter Ausstieg aus der Kohlenutzung weder verfassungs- noch europarechtlich ernstlichen Bedenken unterliegt. Den Klimaschutzzielen kommt verfassungsrechtlich ein höheres Gewicht zu als den Interessen der Wirtschaftsakteure. Der Ausstieg lässt sich aus rechtlicher Sicht unter Wahrung der Verhältnismäßigkeit ohne jahrzehntelange Übergangsfristen realisieren, bei den meisten Kraftwerken innerhalb weniger Jahre – und das ohne Entschädigung. Auf Entschädigungsforderungen der Kraftwerks- oder Tagebaubetreiber wird sich der Staat allenfalls in besonders gelagerten Einzelfällen oder in geringem Umfang einlassen müssen.“

 

Der „Rechtswissenschaftliche Vermerk“ kann hier heruntergeladen werden.

05. November 2018

18. Nachhaltigkeitsforum im November

Keynotes:  Peter Hennicke und Michael Müller 

Welche Zukunft hat die Nachhaltige Ökonomie im globalen und digitalen Zeitalter? Das Symposium ging dieser Frage nach und diskutierte mit Anja Grothe (HWR Berlin), Peter Hennicke (Club of Rome), Nina Michaelis (FH Münster), Michael Müller (Naturfreunde Deutschlands),  Tobias Popovic (HFT Stuttgart) und Holger Rogall (GfN e.V. und HWR Berlin) unter anderem darüber, welchen Stellenwert nachhaltiges Wirtschaften in der Zukunft einnehmen kann und muss. Im Fokus des Nachhaltigkeitsforums ging es um die Rolle der Digitalisierung sowie um Synergien und Herausforderungen, die mit der rasanten Entwicklung des technischen Fortschritt einhergehen.

Das 18. Nachhaltigkeitsforum fand am 05. November 2018 um 18 Uhr in Kooperation mit dem Institut für Nachhaltigkeit der HWR Berlin in der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin statt.

Weitere Informationen finden Sie auf dem Veranstaltungsflyer [PDF]

29. September 2018

 

Nach 21 Jahren als Professor für Nachhaltige Ökonomie und sechs jähriger Tätigkeit als Direktor des Instituts für Nachhaltigkeit der HWR Berlin (INA) wurde Prof. Dr. Holger Rogall am 28.9.2018 vom Präsidenten der Hochschule Herrn Prof. Dr. Andreas Zaby offiziell verabschiedet. Die HWR habe ihm viel zu verdanken: „Einen authentischeren Botschafter für nachhaltiges Wirtschaften hätte sich unsere Hochschule kaum und denken können. Für sein Wirken in Forschung und Lehre sowie seine Verdienste um die HWR Berlin sind wir ihm sehr dankbar“, so Andreas Zaby am Tag der Verabschiedung.

Im Jahr 1996 begann die berufliche Laufbahn von Holger Rogall an der HWR zunächst als Gastprofessor, ab 1997 als ordentlicher Professor. Unter seiner Leitung wurde eine Vielzahl von Studierenden sowie Promovierenden im Gebiet der von ihm etablierten Nachhaltigen Ökonomie ausgebildet, weitergebildet, und auf die Welt sowohl innerhalb als auch außerhalb akademischer Institutionen vorbereitet. Holger Rogall war und ist ein couragierter Vordenker einer nachhaltigen Wirtschaftslehre/Ökonomie. Die HWR verliert damit einen wichtigen Befürworter einer auf Humanismus, Gerechtigkeit und planetarischen Grenzen ausgerichteten Ökonomie, sowie einer auf den Prinzipien der Nachhaltigkeit abzielenden akademischen Ausbildung.

Selbstverständlich bleibt uns Holger Rogall als Vorstandvorsitzender der Gesellschaft für Nachhaltigkeit (GfN), Koordinator des Netzwerks Nachhaltige Ökonomie und Geschäftsführender Herausgeber des Jahrbuchs Nachhaltige Ökonomie erhalten.

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Offizieller Abschied von Prof. Dr. Holger Rogall als Direktor des Instituts für Nachhaltigkeit der HWR Berlin (INA)

20. Juni 2018

Aktionsbündnis Klimaschutz

Holger Rogall (Vorstandsvorsitzender der GfN e.V.) ist zum Sprecher der Wissenschaftsbank des Aktionsbündnisses Klimaschutz gewählt worden. Das von der Bundesregierung eingerichtete Aktionsbündnis Klimaschutz tagt halbjährlich im international etablierten 'Wiener Format' und soll unter der Federführung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) die Umsetzung der beschlossenen Maßnahmen des Aktionsprogramms Klimaschutz 2020 begleiten.

Die Bundesregierung hat im Dezember 2014 das Aktionsprogramm Klimaschutz 2020 beschlossen, mit dem Ziel, die Treibhausgasemissionen Deutschlands bis zum Jahr 2020 um mindestens 40 Prozent gegenüber dem Jahr 1990 zu senken. 

Weitere Informationen finden Sie auf den Internetseiten des BMU.

13. Juni 2018

13. Juni 2018

Ergebnisbericht veröffentlicht:
'Wirtschaftsingenieur 2.0 | Green Qualified Change Agents in nachhaltig wirtschaftenden Unternehmen'

In einem internationalen Dialog wurde Anfang 2018 die Rolle von WirtschaftsingenieurInnen im Transformationsprozess zum nachhaltigen Wirtschaften untersucht und ihre mögliche Funktion als Gestalter hierbei herausgearbeitet. Neben der intensiven Diskussion wurden zudem Vorschläge für eine Reform der Wirtschaftsingenieur-Studiengänge erarbeitet und durch Gespräche mit Studierenden und einer umfassenden Literaturrecherche abgerundet werden. Die Ergebnisse des Dialoge sind im jetzt vorliegenden Ergebnisbericht zusammengefasst.

 

Die Gesellschaft für Nachhaltigkeit war Impulsgeber für das unter der Projektleitung von Holger Rogall vom Institut für Nachhaltigkeit (INa) der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin (HWR Berlin) durchgeführte Projekt. Gefördert wurde das Vorhaben vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU).

 

Download Ergebnisbericht [PDF]

28. Februar 2018

Digitalisierung und Nachhaltigkeit - Symbiose oder Widerspruch? 

Im Dialog mit Dr. Steffen Lange

Passen Digitalisierung und Nachhaltigkeit zusammen? Dieser Frage wollen wir im Dialog mit Dr. Steffen Lange vom Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) nachgehen und gemeinsam mit Ihnen über die Auswirkungen der Digitalisierung auf Gesellschaft und Wirtschaft diskutieren.

 

2013 sagten zwei Oxford-Wissenschaftler in einer Studie voraus, dass 42% der Arbeitsplätze durch die Digitalisierung rationalisiert werden könnten. Seitdem wird diese These kontrovers diskutiert. Wie viele Tätigkeiten werden in der Zukunft wirklich von Robotern und Algorithmen übernommen? Und könnten nicht durch Wirtschaftswachstum genügend neue Arbeitsplätze entstehen? Mindestens drei Aspekte werden in dieser Diskussion jedoch zu wenig miteinbezogen.

Erstens trägt die Digitalisierung, u.a. aufgrund der Rationalisierung von Arbeitsplätzen, zu einem Anstieg der Einkommensungleichheit bei – mit vielen sozialen Auswirkungen und auch Implikationen für die Konsumnachfrage und Wachstum. Verhindert die Digitalisierung also selbst das Wachstum, das nötig würde um keine Arbeitsplätze zu verlieren?

Zweitens basieren sowohl die Digitalisierung als auch zusätzliches Wachstum auf einer materiellen Basis – digitale Technologien benötigen eine steigende Menge nichterneuerbarer Rohstoffe und Energie. Ist also hohes Wirtschaftswachstum aus ökologischer Sicht gar nicht haltbar?

Drittens impliziert die zunehmende Anwendung digitaler Technologien eine Verschiebung der internationalen Arbeitsteilung. Welche Chancen und Risiken gehen mit ihr aus der Sicht globaler Gerechtigkeit einher?

In seinem Vortrag beleuchtet Dr. Steffen Lange diese ‚blinden Flecken‘ des Digitalisierungs-Diskurses. Darüber hinaus wird er aufzeigen, welche Lösungsansätze – etwa eine digital-ökologische Steuerreform oder eine kurze Vollzeit für alle – in den Blick geraten, wenn man die genannten Aspekte miteinbezieht.

12. Februar 2018

GfN Dialog II - Wohnbaugenossenschaften als Akteure nachhaltiger Stadtentwicklung am 20.02.2018

Am 31.01.2018 fand ein erster Dialog mit Vertreter*innen aus Wohnungsbaugenossenschaften statt. Dabei ging es um die Frage, ob sich das genossenschaftliche Bauen und Wohnen als Vorbild für eine sozial-ökologische Stadtentwicklung eignet. Im Mittelpunkt der Diskussion standen aktuelle und zukünftige Herausforderungen im Kontext der nachhaltigen Stadtentwicklung. Die Teilnehmer aus Kiel, München, Leipzig, Solingen und Berlin stellten in zahlreichen Beispielen die Möglichkeiten und Leistungsfähigkeit von Wohnungsbaugenossenschaften vor; schilderten aber auch eindrücklich bestehende Probleme und Herausforderungen. Im Ergebnis wurden erste Lösungsansätze skizziert. Dabei wurde deutlich, das weiterer Austauschbedarf besteht.

Am 20.02.2018 möchten wir an diese Diskussion anknüpfen und den Dialog fortführen. In einem moderierten Dialog sollen weitere innovative Akteur*innen und Expert*innen aus den Bereichen Bauen, Wohnen und Stadtentwicklung zu Wort kommen und sich über ihre visionären Gedanken- und Perspektiven austauschen. Zudem soll auch dieser zweite Dialoge der Frage nachgehen, welche Bedingungen Wohnungsbaugenossenschaften benötigen und welche Hemmnisse bestehen, um sozial-ökologisch verantwortungsvollen Wohnraum für wachsende Städte zu schaffen.

Weitere Informationen und die Agenda des Dialogs finden Sie hier (PDF)

30. Januar 2018

Nachruf: Gründungsmitglied des Netzwerks und Mitherausgeber des Jahrbuchs Nachhaltige Ökonomie Hans Christoph Binswanger im Alter von 88 Jahren verstorben

Mit seinem Standardwerk „Die Wachstumsspirale: Geld, Energie und Imagination in der Dynamik des Marktprozesses“ etablierte Hans Christoph Binswanger im wirtschaftswissenschaftlichen Diskurs die kritische Auseinandersetzung mit ökonomischen Wachstumsprozessen. Seine Offenheit, seine umfassende Reflexionsfähigkeit sowie seine Kreativität ließen ihn zu einem der bedeutendsten und brillantesten Umwelt- und Ressourcenökonomen, Geldtheoretiker und Wirtschaftshistoriker der Gegenwart wachsen. 

Hans Christoph Binswanger war Gründungsmitglied des Netzwerks Nachhaltige Ökonomie und gleichermaßen Mitherausgeber des Jahrbuchs Nachhaltige Ökonomie. Wir sind sehr dankbar für seine wertvolle Unterstützung, seine wichtigen Impulse und seine Mitwirkung in den Aktivitäten des Netzwerks. Besonders erinnern wir uns an seine Beiträge im ersten Jahrbuch 2011/2012 zum Brennpunktthema "Wachstum".

Am 18.01.2018 verstarb Hans Christoph Binswanger mit 88 Jahren in St. Gallen, an dem Ort seiner intensivsten Schöpfungszeit. Wir verneigen uns vor seinem Wirken als Menschen, vor seiner Vision eine Ökonomie zu erschaffen, die in Verbundenheit mit der Natur existiert sowie vor seinem Werk als Wissenschaftler, Philosophen und Humanisten.

14. Januar 2018

GfN Dialog I - Wohnbaugenossenschaften als Akteure nachhaltiger Stadtentwicklung am 31.01.2018

Nachhaltige Stadtentwicklung wird in den nächsten Jahrzehnten eine der wichtigsten Herausforderungen. Dabei zeigt der urbane Transformationsprozess vielfältige Erscheinungsbilder und  unterschiedliche Erwartungshaltungen, wie die nachhaltige ’Stadt der Zukunft’ aussehen soll. 

Nicht nur Klimawandel und Klimaanpassung, Energie- und Ressourcenfragen, Digitalisierung sowie Migrationsbewegungen bestimmen den Wandel, sondern auch die Menschen in der Stadt gestalten ihr Umfeld. 

Stadtentwicklung erfordert deshalb die Kooperation einer Vielzahl von Beteiligten – mit ihren jeweiligen Interessen, Handlungsorientierungen, Funktionen und Rollen. Hierzu gehören kreative und visionäre Köpfe, die als WegbereiterInnen mutig vorangehen. Diesen Prozess will die GfN unterstützen und gemeinsam mit engagierten Beteiligten nach Lösungsstrategien für eine ökonomische, ökologische und sozial-kulturelle nachhaltige Stadtentwicklung suchen.

Im Mittelpunkt des vom Umweltbundesamt geförderten Projekts stehen Wohnungsbau-genossenschaften. Durch ihre normativen Ansprüche von Selbsthilfe, Selbstverwaltung und Selbstverantwortung sowie das Förder-, Demokratie-, Identitäts- und Solidaritätsprinzip, können sie zu ‚Leuchttürmen einer nachhaltigen Stadtentwicklung‘ werden.

 

Die GfN wird den Dialog am 31. Januar 2018 mit Vorreiter*Innen aus der Genossenschafts-bewegung sowie aus Politik und Wissenschaft führen. Dabei soll der Prozess einer nachhaltigen und sozial gestalteten Stadtentwicklung unterstützt werden. Zudem sollen die Dialoge untersuchen, welche Bedingungen Wohnungsbaugenossenschaften benötigen und welche Hemmnisse bestehen, Wohnraum für wachsende Städte zu schaffen.

Weitere Informationen und die Agenda des Dialogs finden Sie hier (PDF)

20. Dezember 2017

Expertendialog - Wirtschaftsingenieur 2.0 als ’Green Qualified Change Agent’ am 23.1.2018

Im Rahmen des BMUB-Projekts 'Wirtschaftsingenieur 2.0 als 'Green Qualified Change Agent' in nachhaltig wirtschaftenden Unternehmen' führt das Institut für Nachhaltigkeit der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin (HWR Berlin) am 23.1.2018 ab 10 Uhr ein moderiertes Dialogforum durch, zu dem wir Sie herzlich einladen.

Auch die deutschen Unternehmen stehen in diesem Jahrhundert vor Problemen,
für die sie nur zum Teil vorbereitet sind: Zu den ökologischen Herausforderungen gehören
die Klimaerwärmung mit ihren gravierenden Folgen, die Übernutzung und der Verbrauch der natürlichen Ressourcen und gesundheitliche Belastungen. Wirtschaftspolitische und sozial-kulturelle Herausforderungen sind u.a. steigender internationaler Wettbewerbsdruck und die kontinuierliche Weiterentwicklung von Technologien wie die Digitalisierung der Wirtschaft. Um diese Herausforderungen meistern zu können, müssen die Unternehmen das Know-how erwerben, um sich aktiv am Transformationsprozess zum nachhaltigen Wirtschaften beteiligen zu können.


An dieser Stelle könnten Wirtschaftsingenieure eine Schlüsselrolle übernehmen, deren
Einsatzgebiet sich über alle technologieorientierten Branchen und Kernbereiche der deutschen Industrie erstreckt.

In einem internationalen Dialog soll die mögliche Rolle von Wirtschaftsingenieuren als Akteure im Transformationsprozess zum nachhaltigen Wirtschaften untersucht und ihre mögliche Funktion hierbei herausgearbeitet werden. Schließlich sollen Vorschläge für eine Reform der WiIng-Studiengänge erarbeitet werden.

Details zur Veranstaltung und das Programm finden Sie im Impulspapier.[PDF, 314 kB]

11. Dezember 2017

GfN-Doktorandinnen auf dem Green Science Slam

Copyright (WISTA MANAGEMENT GMBH – www.adlershof.de)
Copyright (WISTA MANAGEMENT GMBH – www.adlershof.de)
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Am 11.12.2017 fand in Adlershof der 15. Science Slam „Battle den Horst“ der WISTA-MANAGEMENT GmbH statt.

 

Zu diesem Anlass gab es eine Sonderausgabe als Green Science Slam in Kooperation mit dem ClubE. Von den insgesamt 5 Slammern kamen gleich 2 Slammerinnen von der GfN.

Katharina Gapp und Katharina Goergens sind Doktorandinnen der HWR am Institut für Nachhaltigkeit und Mitglieder der GfN. Katharina Gapp lehrt parallel zu ihrer Promotion am Fachbereich Duales Studium in einer Gastdozentur wissenschaftliches Arbeiten. Katharina Goergens arbeitet in der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe.

Die Bandbreite der präsentierten Wissenschaftsthemen war vielfältig und reichte von Umweltpsychologie und Energiesparen über Meeresbiologie bis hin zu Energieeffizienz und Mieterstrommodellen. Eingeläutet wurde die Veranstaltung von Prof. Dr. Gerhard Reese, Umweltpsychologe von der Universität Landau. Er gab praktische Tipps, wie man verhindern kann, dass die Welt immer grauer, wärmer und nasser wird.

Katharina Gapp zeigt in ihrem Slam „Einflussfaktoren auf den Stromkonsum der europäischen Haushalte“ was BVG fahren mit vorbildlichem Stromverbrauch zu tun hat und warum Männer möglicherweise mehr Strom verbrauchen als Frauen. Katharina Goergens ging in ihrem Slam auf die Chancen und Risiken von Mieterstrom ein und zeigt auf, wie mit Hilfe des Instruments in Berlin die Energiewende gelingen kann.

Außerdem slammten Daniel Meza vom Helmholtz-Zentrum (Effizienzsteigerung von Solaranlagen) und Julia Schnetzer, Meeresbiologin an der Uni Bremen (Bakterien im Meer und ihre Funktionen). Am Ende entschied das Publikum per Applaus, wer der beste Slammer des Abends war. Dabei freute sich Daniel Meza vom Helmholtz-Zentrum über den 1. Platz. Er konnte sich mit dem Vergleich, was Pizza mit seiner Solarforschung zu tun hat, in die Herzen des Publikums slammen.

20. August 2017

17. Nachhaltigkeitsforum am 10.10.2017 – 'Climate Change Action Night'

Seit mehreren Jahren findet jährlich Anfang Oktober die 'Global Climate Change Week' als Aktionswoche statt. In diesem Jahr beteiligten wir uns mit einer eigenen 'Climate Change Action Night' und einem Klimaplanspiel am HWR-Berlin Standort Lichtenberg. 

Das 17. Nachhaltigkeitsforum, das wie immer vom Institut für Nachhaltigkeit der HWR Berlin in Kooperation mit der GfN ausgerichtet wurde, stand unter dem Motto „Global Climate Change Action Night: Herausforderungen und Lösungsansätze im Kampf gegen den Klimawandel“. Vor rund 150 Teilnehmer/innen diskutierten Unternehmen und Verbände, wer welchen Beitrag leisten kann.

 

Prof. Dr. Ottmar Edenhofer vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung eröffnete mit einer Keynote die Veranstaltung. Er machts besonders deutlich, dass das Problem des 21. Jahrhunderts nicht in der Verfügbarkeit fossiler Energieträger, sondern der begrenzten Aufnahmekapazität der Atmosphäre liegt. Würden wir all die Kohle, die noch verfügbar ist, verbrennen, wäre das 2-Grad-Ziel niemals zu halten.

 

Das 17. Nachhaltigkeitsforum brachte auch eine Neuerung mit sich: Zum ersten Mal waren ein Poster Pitch von Studierenden und Informationsstände der Forumspartner Bestandteil der Veranstaltung. Beide Elemente fanden großen Anklang.

 

In der anschließenden Podiumsdiskussion befassten sich Achim Neuhäuser (Berliner Energieagentur), Leon Reiner (Social Impact hub), Hendrik Heuermann (H&M), Hanno Balzer (Vattenfall), Dr. Jürgen Landgrebe (Deutsche Emissionshandelsstelle) und Kristin Reißig (WWF Deutschland) mit der Fragestellung, welchen Beitrag unterschiedliche Akteure im Kampf gegen den Klimawandel leisten können und müssen.

 

Mit einem Get together endete der Abend im Zeichen des Klimawandels.

Klimaplanspiel Keep Cool Mobile am 12.10.2017 

Klima retten für Anfänger und Fortgeschrittene

Der Klimawandel zählt zu den drängendsten Herausforderungen unseres Jahrhunderts.Wie können wir unsere Treibhausgasemissionen senken und dem Klimawandel entgegentreten? Im Rahmen des Klimaplanspiels Keep Cool versuchten wir gemeinsam die virtuelle Welt vor dem Klimawandel bewahren.

Die Veranstaltung war öffentlich und wurde von Herrn Prof. Eisenack (Humboldt Universität zu Berlin, AG Ressourcenökonomik am Albrecht-Daniel-Thaer-Institut für Agrar- und Gartenbauwissenschaften; Lebenswissenschaftliche Fakultät) moderiert.

Wir danken Herrn Prof. Eisenack für die Unterstützung und den lehrreichen Abend.

18. Juli 2017

Memorandum 2017 - Unsere Verantwortung für eine zukunftsfähige Gesellschaft

Appell für eine sozial-ökologische Transformation zu einem nachhaltigen Wirtschaften 

Im Frühjahr 2017 haben sich zahlreiche namhafte Akteure und Akteurinnen aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft auf Anregung der GfN zu mehreren Dialogen getroffen, um im Jahr der Bundestagswahl eine Debatte über die Gestaltung einer sozial-ökologischen Transformation anzustoßen. Die Ergebnisse dieses intensiven Dialogprozesses wurden in einem Memorandum zusammengefasst.

Die Verfasser*innen und Erstunterzeichner*innen appellieren damit an unsere Verantwortung für ein menschenwürdiges Leben heutiger und künftiger Generationen und fordern entschlossenes Handeln für eine zukunftsfähige Gesellschaft.

Unterstützen Sie das Memorandum und werden Sie Unterzeichner!

26. Juni 2017

16. Nachhaltigkeitsforum am 20.6.2017 – 'Nachhaltigkeitsmarke'

'Spagat zwischen Nische, Glaubwürdigkeit und Begeisterung'

AKTUELLES

Im Mittelpunkt des 16. Nachhaltigkeitsforums stand die Frage, wie "Marken wahrgenommen werden und wie ihnen die Markenführung von Nachhaltigkeitsmarken gelingt". Antworten darauf gaben Prof. Dr. Carsten Baumgarth (Professor für Marketing, insbesondere Markenführung an der HWR-Berlin) sowie die Experten Jürg Knoll (Geschäftsführer followfood), Roland M. Schüren (Inhaber Ihr Bäcker Schüren), Holger Danneberg (Geschäftsführer Werkhaus). Zudem berichteten Dr. Florian Wecker (Deutscher Nachhaltigkeitspreis) und Norbert Lux (Gründer von Green Brands) über Siegel und Awards für Nachhaltigkeitsmarken. Abgerundet wurde das Forum mit über 100 Teilnehmer*innen von einer abschließenden Podiums- und Publikumsdiskussion, bei der u.a. folgende Fragen debattiert wurden:

  • Inwieweit kann Nachhaltigkeit in eine bestehende Marke integriert werden?

  • Welche Risiken resultieren aus Nachhaltigkeit für die Marke?

  • Wie kann eine Marke mit ihrer Nachhaltigkeit begeistern?

  • Wie kann man für eine Nachhaltigkeitsmarke Glaubwürdigkeit aufbauen?

  • Welche Rolle spielen dabei Auszeichnungen und Zertifikate?

Eine Zusammenfassung des 16. Nachhaltigkeitsforums finden Sie hier.

Das Nachhaltigkeitsforum findet halbjährlich statt und wird von der Gesellschaft für Nachhaltigkeit e.V. in Kooperation mit dem Institut für Nachhaltigkeit der HWR-Berlin durchgeführt.

18. Februar 2017

GfN setzt Dialog zur 'Zukunft des nachhaltigen Wirtschaftens' fort 

Wissenschaftler:innen und Akteur*innen aus der Zivilgesellschaft tauschen sich aus

Im Jahr der Bundestagswahl und vor dem Hintergrund der aktuellen (politischen) Entwicklungen in Deutschland, Europa und der Welt, will die Gesellschaft für Nachhaltigkeit ein wichtiges Signal in die breite (Fach)-Öffentlichkeit setzen und die notwendige Diskussion über die Transformation in Richtung einer sozial-ökologischen (nachhaltigen) Wirtschaft fördern.

 

Dazu haben wir am 31. Januar 2017 einen ersten Dialog geführt, bei dem sich Expert*innen aus der Wissenschaft mit engagierten Akteur:innen der Zivilgesellschaft über die 'Zukunft des nachhaltigen Wirtschaftens' ausgetauscht und intensiv über Zielsetzungen, wichtige Akteure und ihre Rollen sowie über Strategien und Instrumente diskutiert haben. 

 

Zentrales Ergebnis dieses ersten Dialogs war, dass das Konzept 'Nachhaltiges Wirtschaften' einer umfassenden Komplexitätsreduzierung unterzogen werden sollte und die wesentlichen Inhalte im Rahmen einer positiven Vision für breitere Gesellschaftsschichten übersetzt werden müssen.

Gemeinsam mit Wissenschaftler*innen, Vordenker:innen und engagierten Nachhaltigkeitsakteur*innen soll daher in einem zweiten Dialog am 28.02.2017 über inhaltliche Schwerpunkte, strategische Allianzen und gesellschaftliche Zielgruppen diskutiert und sich über die Entwicklung eines "Narrativs des nachhaltigen Wirtschaftens" ausgetauscht werden 

 

Agenda der Veranstaltung [PDF]

'GfN – Im Dialog | Teil 2 …' findet statt am 28.02.2017 von 14:30 - 17 Uhr in der HWR Berlin, Badensche Straße 50-52, Haus B, Tagungsraum 512.

 

ÖPNV: U7 (Bayrischer Platz), U9 (Berliner Straße), Bus104 (Kufsteiner Straße)

09.Januar 2017

GfN - Im Dialog ... mit Zivilgesellschaft und Wissenschaft

'Zur Zukunft des nachhaltigen Wirtschaften - Dialogforum zur Ressourcenschonung'

Akteure der Zivilgesellschaft haben einen oft unterschätzten Wissensbestand, den sie vor allem aus ihren lebensweltlich und stark praxisgeprägten Erfahrungen generieren. Dieser Wissensstand sollte zusammengetragen und weiteren Akteurskreisen zugänglich gemacht werden - so auch der Wissenschaft. Dieses wertvolle Wissen sollte dabei auch in die Sprache der Wissenschaft übersetzt werden, denn grade in einer Kombination zivilgesellschaftlicher und wissenschaftlicher Perspektive ergeben sich vollkommen neue Möglichkeiten für zukunftsfähige und umsetzungsorientierte Konzepte zum nachhaltigen Wirtschaften, vor allem in lokalen und regionalen Strukturen. Das Wissen beider Akteursgruppen kann sich somit geschickt ergänzen und damit einen entscheidenden Beitrag zur Transformation zu einer ressourcenleichten Gesellschaft leisten. 

 

Um diesen Dialog zu führen, haben wir prominente Wissenschaftler*innen und kluge Vor- und Weiterdenker*innen aus der Zivilgesellschaft eingeladen, die gemeinsam über die Zukunft des nachhaltigen Wirtschaftens nachdenken und diskutieren werden.

 

Agenda, Format und Teilnehmer*innen der Veranstaltung

 

16.November 2016

Jahrbuch Nachhaltige Ökonomie 2016|2017 erschienen

Im Brennpunkt: Ressourcenwende

Wissenschaftler und Praktiker aus Politik, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Verwaltung, die sich mit dem nachhaltigen Wirtschaften beschäftigen, wissen, dass die derzeitige Form der Ressourcennutzung nicht zukunftsfähig ist. Die Endlichkeit der natürlichen Ressourcen kann zu wirtschaftlichen Problemen aufgrund von stark steigenden Preisen, der Zerstörung natürlicher Kreisläufe und gewaltsamen globalen Konflikten führen. Daher geht es darum, in den kommenden Jahrzehnten einen Transformationsprozess zu einer ressourcenleichten Gesellschaft durchzuführen.

 

Der Brennpunktbeitrag von Peter Hennicke, Holger Rogall und Ernst-Ulrich von Weizsäcker eröffnet die Diskussion über die notwendigen Bedingungen, die für den erfolgreichen Transformationsprozess erfüllt werden müssen.

 

Anschließend gliedert sich das Jahrbuch in vier wiederkehrende Themenkomplexe, wobei die Beiträge dabei nicht nur auf das Brennpunktthema begrenzt bleiben, sondern den Blick auf die aktuellen Forschungsbeiträge der Mitglieder des Netzwerks Nachhaltige Ökonomie erweitern. Den Abschluss bildet die Skizzierung der zentralen Trends der globalen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts.

Weitere Informationen zum Jahrbuch finden Sie hier

20. Oktober 2016

GfN Vorsitzender Holger Rogall als Sachverständiger im Bundestag

Am 19.10.2016 wurde Holger Rogall (Vorsitzender der Gesellschaft für Nachhaltigkeit e.V. ) als Sachverständiger für eine Anhörung zum Thema: "Weichen für die ökologische Modernisierung der Wirtschaft stellen - Chancen des Klimaschutzes nutzen" in den Bundestags Ausschuss für Wirtschaft und Energie unter Leitung von Dr. Peter Ramsauer (CDU/CSU) berufen. Holger Rogall forderte in seiner Stellungnahme neben der konsequenten Umsetzung der drei Strategiepfade des nachhaltigen Wirtschaftens (Effizienz, Konsistenz, Suffizienz) die Einführung einer Reihe weiterer Instrumente wie das Verbot von mit fossilen Energien betriebene Autos. Auf fossile Energien sollten steigende Umweltabgaben erhoben werden. Gewisse Technologien, in denen Deutschland heute noch die Weltmarktführerschaft habe, seien nicht zukunftsfähig, ergänzte er.

 

Grundlage der Anhörung war ein Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (18/8877), in dem jährliche Minderungsziele für die unterschiedlichen Emissionssektoren festgelegt und der Beginn des Ausstiegs aus der Nutzung fossiler Verbrennungsmotoren im Straßenverkehr gefordert wird.

Die Anhörung wurde live im Parlamentsfernsehen übertragen und kann in der Mediathek des Bundestags angeschaut werden. Prof. Rogall ist ab 10:15, 21:38, 48:54 und 1:16:19 zu hören.  

04. Oktober 2016

15. Nachhaltigkeitsforum am 30.11.2016 – 'Bewertung unternehmerischer Nachhaltigkeit'

Im Mittelpunkt des aktuellen Nachhaltigkeitsforum wird die Frage stehen, ob alles was Unternehmen erwirtschaften und tun, nachhaltig oder eben immer "nicht nachhaltig" ist.

 

Dazu werden Anja Grothe (INa, HWR Berlin), Holger Rohn und Tobias Engelmann (Faktor 10 Institut), Nils Wittke (nw-consulting), Manfred Agnethler (Lokale Agenda 21 Augsburg ), Anke Stopperich (BESONDERE ORTE Umweltforum Berlin) sowie Cristoph Deinert (Märkisches Landbrot) verschiedene Ansätze zur Bewertung unternehmerischer Nachhaltigkeit vorstellen und in einer von Kathrin Ankele (SUSTAINUM) moderierten Podiumsdiskussion debattieren, ob Unternehmen ernsthaft bestrebt sind, anders und nachhaltig zu wirtschaften. Zudem wird sich die Debatte der Frage widmen, wie die Nachhaltigkeitsselbstbewertung einen sinnvollen Beitrag im Gegensatz zum reinen "Greenwashing" leisten kann.

Das Nachhaltigkeitsforum findet am 30.11.2016, von 17.00 bis 21.00 Uhr in der HWR Berlin, Campus Schöneberg, Badensche Str. 50-51, Haus B, Raum 441 statt. Die Veranstaltung wird von der Gesellschaft für Nachhaltigkeit organisiert und in Kooperation mit dem Institut für Nachhaltigkeit der HWR Berlin durchgeführt.

Das 15. Nachhaltigkeitsforum basiert auf der aktuellen Publikation von Prof. Dr. Anja Grothe (GfN e.V und Institut für Nachhaltigkeit der HWR Berlin). Das Buch beleuchtet die unterschiedlichen Zielstellungen und unterschiedlichen Perspektiven der Nachhaltigkeitsselbstbewertung  aus der Sicht von Experten und ist im Erich Schmidt Verlag erschienen.

 

Weitere Informationen erhalten Sie auch im Flyer zum Buch.

Das Programm und weitere Informationen zum Nachhaltigkeitsforum entnehmen Sie bitte dem Veranstaltungsflyer

26. September 2016

Christine Lacher, Professorin für Volkswirtschaftslehre an der  Hochschule für angewandte Wissenschaften (HAW) in Hamburg und Mitglied des Netzwerks Nachhaltige Ökonomie, wird am 17.10.2016 im Rahmen der Ausstellung „Ich mache Deine Kleidung! Die starken Frauen aus Süd Ost Asien“ einen Fachvortrag zum Thema „Internationale Wertschöpfungsketten (am Beispiel der Modebranche) im Kontext sozialer und ökologischer Herausforderungen“ halten. 

 

Die Ausstellung wird vom 10.10. bis zum 21.10.2016 im Foyer der HAW Hamburg, Berliner Tor 5 gezeigt und möchte zur Reflextion des Konsumverhaltens beitragen sowie Möglichkeiten für nachhaltigere internationale Wertschöpfungsketten in der Bekleidungsindustrie darstellen.

Das Programm finden Sie hier.

Die Ausstellung kann bei Interesse angefordert werden. Weitere Informationen finden Sie hier.

Wenn Sie uns und unsere Arbeit unterstützen möchten, dann werden sie Mitglied in der Gesellschaft für Nachhaltigkeit.

Wir freuen uns auf Ihr Engagement!